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Die 4 apokalyptischen Reiter in deinem Business

Nach John Gottman sind die 4 apokalyptischen Reiter, die die eine Beziehung gefährden oder so gar ruinieren können. Sie heißen:

 

Kritik, Verachtung, Abwehr und Mauern.

 

Und wenn du selbstständig bist, hast du eine Beziehung zu deinem Business. Deswegen können dich diese vier apokalyptischen Reiter in deinem Business ausbremsen. Heute helfe ich dir die ersten Anzeichen zu entdecken, um der “Business-Apokalypse” zu entkommen. ;). Lass uns mal losreiten!

 

  1. Apokalyptischer Reiter: Kritik

 

Herrje, wer kennt es nicht? Den Selbstzweifel! Den Inneren Kritiker! Der, der dir  jede glorreiche Idee mit einem Schwupp versalzen kann (oder gleich dafür sorgt, dass du sie niemals umsetzt).

 

Kann ich das überhaupt?

Bin ich gut genug?

Wer bin ich überhaupt, dass ich das machen/anbieten kann?

Es gibt sicherlich jemanden, der qualifizierter (oder billiger oder erfolgreicher oder besser geeignet) ist, um die gleichen Resultate zu erzielen.

 

Es ist völlig normal, dass wir unsere eigene Leistung in Frage stellen. Und eigentlich ist es gesund. Als jemand, der weiter daran arbeiten will, die beste verdammte Person zu sein, die du sein kann, ist es völlig in Ordnung, deine Leistung zu bewerten.

Es wird nur dann zu einem Problem oder zu einem apokalyptischen Reiter, wenn wir zulassen, dass unsere Selbstkritik komplett ausbremst und lähmt.

 

  1. Apokalyptischer Reiter: Verachtung oder der Perfektionismus

 

Hier ist die Steigerung des 1. Reiters. Schließlich bin ich ja nicht gut genug, also muss ich alles geben, um perfekt zu sein. Damit ich mich nicht mehr schäme, so zu sein wie ich bin.

Doch Perfektionismus ist eine Form von Scham.

 

Er sagt:

Ich glaube nicht an mich.

Ich mag mich nicht.

Die Meinung anderer ist wichtiger als meine eigene.

Ich muss einen Weg finden, andere zufriedenstellen, damit ich weiß, dass ich genug bin.

 

Puuuuuh, klingt anstrengend? Ist es auch! Verdammt anstrengend!

 

Der Perfektionismus hält dich ab:

– das Fb-Live-Video zu machen

– Posts auf Social Media Kanälen zu machen

– selbstbewusst über dein Business zu reden

– Nein zu “den falschen” Kunden zu sagen und deine Grenzen zu ziehen

– den Blog-Artikel zu schreiben

– das Interview zu geben

und so weiter und so fort…

 

Und weil du in deinem ganzen Perfektionswahn so sehr auf die Anerkennung von außen fixiert bist, verlierst du deinen eigentlichen Sinn, deine eigentliche Idee deines Business immer mehr aus den Augen. Du erdrückst deine ganze Kreativität, dein Wissen, deinen Flow, deine Genialität im Keim.

 

 

Es ist ein unerreichbarer Wunsch. Du musst irgendwo anfangen, und du musst verstehen, dass Perfektion kein Ort ist.

 

Einen Fuß vor den anderen zu setzen und Fehler zu machen, ist Teil der Reise. Es baut Belastbarkeit auf und macht dich besser in allem, was du tust. Es gibt immer Zeit, um zurückzugehen und zu überarbeiten und sich neu zu konzentrieren, aber du kannst damit erst beginnen, wenn du den ersten Zug gemacht hast. Hör auf zu zögern und fang an. Du wirst mir später danken.

 

  1. Apokalyptischer Reiter: Abwehr oder die Prokrastination

 

Es spielt keine Rolle, wie lange du schon etwas tun willst, andere Verpflichtungen stehen im Weg. Es ist ein Zyklus, und wir fühlen uns oft egoistisch, wenn wir die Zeit für etwas verwenden, wenn wir den Gewinn nicht sehen können. Aber wenn du willst, dass dein Traum zu deiner Realität wird, musst du aufhören zu zögern. Ja, du hast eine Familie, einen Job und und und.

 

Du hast Termine und Verantwortlichkeiten im wirklichen Leben (lass mich nicht einmal mit der Arbeit anfangen).

 

Das Problem ist, alles andere in den Vordergrund zu stellen, zwingt deinen Traum, als Letzter zu kommen.

 

Wenn das passiert, gibst du dir nicht einmal die Möglichkeit, erfolgreich zu sein.

 

Nimm dir jeden Tag Zeit, sei es fünfzehn Minuten oder eine Stunde, um auf dein Ziel hinzuarbeiten.

So bist du dir und deiner Zukunft verpflichtet. Und du durchbrichst die schlechte Angewohnheit, die dich davon abhält, in das Leben einzutreten, von dem du immer geträumt hast.

 

  1. Apokalyptischer Reiter: Mauern

Variante 1: Oh mein Gott! Wenn ich jetzt wirklich rausgehe, meine Idee zeige – mich zeige, dann überkommt mich diese Panik. Und ich bin wie gelähmt. Am liebsten würde ich alles hinschmeißen!

Es ist unbequem. Keine Frage! Doch es ist ein gutes Zeichen: Denn das was du schon immer gemacht hast, hat dich dahin gebracht. JETZT ist es Zeit für neue Wege. Und neue Weg sind unbekanntes Terrain. Nicht mehr und nicht weniger. Mauer jetzt nicht! Denn du kannst diese Mauer überwinden. Schritt für Schritt – erobere dir das neue Gebiet und wachse <3.

Variante 2: Das mag ja bei allen anderen funktionieren, aber bei mir nicht. Ich bin anders! Bei mir funktioniert diese Technik, diese Strategie nicht.

Ach, und wenn es dann mal nicht hinhaut. Tadada… als erstes habe ich dann die Bestätigung, für mein Angebot interessiert sich halt keiner. Und als zweites stecke ich den Kopf in den Sand und schmolle.

 

Wundenlecken ist okay, darin verharren ist nicht okay.

 

Scheitern ist in Ordnung. Und im Scheitern liegt unsere größte Wachstumschance. Wenn wir aus unseren Fehlern lernen und uns nicht im Kokon verkriechen.

 

Wenn dir die vier apokalyptischen Reiter bekannt vorkommen und du irgendwo dort feststeckst – dann ganz einfach aus dem Grund: weil du zu hart, zu streng zu dir bist!

 

Gib dir selbst die Möglichkeit vorwärtszugehen und zu fallen.

Und dann hebe deinen feinen Hintern wieder hoch und mache weiter.

Es gibt NIEMAND, der das, was du tust, genau so machen kann wie du.

 

Einfach, weil es NIEMANDEN gibt, der so ist wie du.

 

Und, wenn du das Gefühl hast, dass du ein wenig Hilfe brauchst, einen Ego-Schub, um dich zu bewegen, dann ist nichts falsch daran, einen Coach einzustellen. Vielleicht sogar eine, die Hunde und Katzen liebt und dich gerade anstrahlt ;-). Vereinbare hier ganz einfach einen kostenfreien Termin mit mir.